Fernab des Knüllwaldes – Der Ablauf einer Seebestattung

Zuletzt aktualisiert am 18. August 2016 um 12:02

Fernab des Knüllwaldes - Der Ablauf einer Seebestattung

Seebestattung fernab des Knüllwaldes (Bild: inmagine)

Ein großer Vorteil einer Feuerbestattung sind die vielfältigen Arten einer Beisetzung.

Also nicht nur inmitten unserer nordhessischen Landschaft. Fernab unserer Region gibt es eine besondere Möglichkeit: die Seebestattung.
Diese alternative Beisetzungsform ist auch im Besonderen geeignet für Menschen, die sich dem Meer verbunden fühlen. Bis zu den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, durften Verstorbene nur im Meer beigesetzt werden, wenn sie auch einen speziellen Bezug dazu hatten. Heute ist die Seebestattung für jeden möglich.

Mittlerweile ist es möglich, die Urne in allen Meeren der Welt zu bestatten – sofern dies außerhalb der sogenannten „Drei-Meilen-Zone“ stattfindet.
Vorwiegend finden Seebestattungen am Mittelmeer oder an der Nord- beziehungsweise Ostsee statt.
Hierfür wird eine zugelassene Seebestattungsreederei vor Ort beauftragt. In diesem Fall bestimmt der Kapitän die Position der Versenkung. Die Angehörigen erhalten eine Seekarte mit genauen Positionangaben der Seebestattung (Längen- und Breitengrade). Auf Wunsch können Angehörige bei der Bestattung auf See dabei sein. Die Trauerfeier findet bei dieser Form der Bestattung auf dem Schiff statt, bevor die Urne dem Meer übergeben wird.
Für eine Beisetzung im Meer ist eine spezielle See-Urne vorgegeben, die aus wasserlöslichem Material besteht.

Haben Sie Interesse an einer Seebestattung? Dann setzen Sie sich mit dem Bestatter Ihres Vertrauens in Verbindung. Sei es in Alsfeld, Bad Hersfeld oder Fulda – das Krematorium Schwarzenborn unterstützt Ihren Bestatter auch bei dem reibungslosen Ablauf der Seebestattung.